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Vortrag auf der 20. Ingenieurpädagogischen Jahrestagung

08.05.2026

ABSOLUT-Forschung zur technischen Aufsicht im fahrerlosen ÖPNV: Vortrag zu Tätigkeiten, Kompetenzen und Qualifizierung auf der 20. Ingenieurpädagogischen Jahrestagung

Am 8. Mai 2026 präsentierten Astrid Dirks und Maximilian Rothfeld von der Technischen Universität Dresden auf der 20. Ingenieurpädagogischen Jahrestagung in Frankfurt am Main aktuelle Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt ABSOLUT II. Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage, welche Tätigkeiten und Kompetenzen für die technische Aufsicht im Kontext autonom fahrender Shuttles im öffentlichen Verkehr erforderlich sind.

Unter dem Titel „Fahrerlos im ÖPNV – Gestaltung und Kompetenzen der technischen Aufsicht im Zeitalter digitaler Mobilität“ wurde ein zentraler Aspekt zukünftiger Mobilität in den Blick genommen: Während autonome On-Demand-Shuttles neue Möglichkeiten für die Anbindung ländlicher und randstädtischer Räume an den urbanen ÖPNV eröffnen, entstehen zugleich neue Anforderungen an Überwachung, Steuerung und Verantwortung.

Der Beitrag der Technischen Universität Dresden, Institut für Berufspädagogik und Berufliche Didaktiken, richtet den Blick dabei insbesondere auf die technische Aufsicht. Diese soll künftig von einer Leitstelle aus mehrere autonom fahrende Shuttles überwachen und bei Bedarf unterstützend eingreifen können. Damit verbunden ist die Frage, welche konkreten Tätigkeiten diese neue Rolle umfasst und welche Kompetenzen für ihre professionelle Ausübung notwendig sind.
 

Im Vortrag wurden das Forschungsdesign sowie bisherige Ergebnisse vorgestellt. Ein besonderer Fokus lag auf der Entwicklung einer Kompetenzmatrix, mit der Tätigkeiten, Anforderungen und Kompetenzbereiche der technischen Aufsicht systematisch beschrieben werden können. Damit leistet die Forschung einen wichtigen Beitrag zur Frage, wie Qualifizierung und Kompetenzentwicklung für neue Aufgabenprofile im automatisierten ÖPNV gestaltet werden können.

Der Vortrag stieß auf großes Interesse beim Fachpublikum. Sowohl direkt im Anschluss als auch in den späteren Pausen entwickelte sich ein reger Austausch mit zahlreichen Rückfragen und weiterführenden Diskussionen. Auch der stellvertretende Projektleiter Manuel Meyer war als Gast beim Vortrag anwesend und zeigte sich erfreut über die positive Resonanz sowie den intensiven fachlichen Austausch. Die Resonanz machte deutlich, dass die technische Aufsicht als Schnittstelle zwischen automatisierter Mobilität, beruflicher Bildung und sicherem ÖPNV-Betrieb ein zukunftsorientiertes und hochrelevantes Thema darstellt.

Die gewonnenen Impulse aus der Tagung fließen in die weitere Forschungsarbeit im Projekt ABSOLUT II ein. Sie helfen dabei, die Kompetenzanforderungen an die technische Aufsicht weiter zu schärfen und die berufspädagogische Perspektive auf autonome Mobilität im öffentlichen Verkehr gezielt weiterzuentwickeln.

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